Ein wichtiges Ziel unserer Vereinsarbeit ist der interkulturelle Austausch zwischen Benin und Deutschland. Um das Land Benin und unsere Arbeit vor Ort den Menschen in Deutschland näher zu bringen, führen wir verschiedene öffentliche Events und Aktionen durch.
Dazu gehören z.B

  • öffentliche Vorträge, Konzerte und Kulturabende rund um das Thema Benin
  • die Teilnahme am Internationalen Begegnungsfest in Bonn und anderen regelmäßigen Veranstaltungen
  • Aktionen für unsere Mitglieder, wie z.B. ein Museumsbesuche und Stammtische in afrikanischen Restaurants

Hier findet Ihr Berichte durchgeführter Events und Aktionen. Aktuelle Termine sind auf der Startseite zu finden.

 

November 2016

Der Verein Baobab Benin e.V. feiert in diesem Jahr sein 10 jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass haben wir am 19.11.2016  ein großes Benin-Fest im Haus der evangelischen Studierendengemeinde in Bonn-Poppelsdorf ausgerichtet.  Zum Auftakt der Veranstaltung konnten sich die Gäste bei einem Vortrag über die Vereinsgeschichte und Projekte und Aktivitäten des Vereins informieren. Im Anschluss gab es traditionelle beninische Trommelmusik von der Tanz- und Trommelgruppe Mibola. Nachdem sich die Besucher mit beninischen Spezialitäten wie Igname frites (frittierter Yams) oder Amiwo (roter Maisbrei) mit Huhn gestärkt hatten, gab der beninische Musiker Serge Ananou sein Konzert. Seine Songtexte beinhalten politische Botschaften und erzählen von Gesellschaftsthemen und Einzelschicksalen. Er kombiniert westafrikanischen Rhythmen und Gesänge mit Jazz-, Blues- und Pop-Elementen.

Der Masken- und Stelzentanz der Gruppe Mibola, der den Abschluss der Veranstaltung bildete, begeisterte die Besucher besonders und animierte zum Mittanzen.


Wir freuen uns, dass so viele Benin-Freunde unserer Einladung gefolgt sind und mit uns gefeiert haben!

März 2015

Am 7. März 2015 haben wir anlässlich unserer 10-jährigen Schulpartnerschaft zwischen dem Friedrich-Ebert-Gymnasium (FEG) und verschiedenen Dorfschulen in Benin ein großes Afrika-Fest im FEG in Bonn veranstaltet. Nach einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit musikalischen Erzählungen von Urbain N'Dakon und der Tanz und Trommelgruppe Tamtam d'Afrique  konnten die Besucher an Trommel- und Tanzworkshops teilnehmen, afrikanische Masken basteln oder beninischen Märchen lauschen.  

Besonders beliebt waren die beninischen Spezialitäten wie Igname frites (frittierter Yams) oder Aloco (frittierte Kochbanen) oder Beignets. Auch Kunsthandwerk aus Benin war im Angebot.

Der General-Anzeiger berichtete am 10.03.2015 von der Veranstaltung. Link zur Fotogalerie.

Mai 2015

Baobab Benin e.V. war auch in diesem Jahr wieder beim Internationalen Kultur- und Begegnungsfest in der Bonner Innenstadt am 31. Mai 2015 dabei. Unser Stand auf dem Münsterplatz war den ganzen Tag sehr gut besucht. In diesem Jahr hatten wir neben beninischem Kunsthandwerk und Informationen über unseren Verein auch einen Basteltisch aufgebaut, an dem die kleinen Gäste afrikanische Masken aus verschiedenen Materialien basteln konnten. Die Bastelaktion kam bei den Kindern sehr gut an, so dass die Eltern genug Zeit hatten intensiv die Informationen über unsere Projekte zu studieren. Natürlich hatten wir auch wieder unser Afrika-Quiz im Angebot, wo Groß und Klein ihr Afrika-Wissen unter Beweis stellen konnte.

 

September 2014

Am 24. September hat Baobab Benin an einer Führung durch die Ausstellung „Afrikanische Meister - Kunst der Elfenbeinküste“ in der Bundeskunsthalle in Bonn teilgenommen. In der Ausstellung wurden etwa 200 Skulpturen und Masken von 40 Bildhauern aus sechs verschiedenen Kunstregionen der Elfenbeinküste präsentiert. Die Ausstellung widerlegte eindrucksvoll die häufig verbreitete Auffassung, dass es in der afrikanischen Kunst weder ästhetische Prinzipien noch bekannte Künstlerpersönlichkeiten gäbe. Die präsentierten Exponate stellen das Ergebnis jahrzehntelanger kunstethnologischer For-schung dar. Die ausgestellten Kunstwerke entstanden alle im 19. und frühen 20. Jahrhundert in vorkolonialer und kolonialer Zeit. Während der Führung wurden einzelne Stücke besonders hervorgehoben und Eigenarten der jeweiligen Kunstregionen und einzelnen Künstler näher erläutert. Ebenfalls ließen sich teilweise Parallelen zwischen den Kunstobjekten benachbarter Ethnien erkennen. Besonders interessant waren auch detaillierte Informationen zu den jeweiligen Werkverfahren, die meistens auf der Verwendung einfacher Werkzeuge wie Dechsel, Messer und Stechbeitel beruhen. Ferner wurden auch die Umstände angesprochen unter denen die Exponate, besonders während der Kolonialzeit, erworben wurden.

Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Museum Rietberg Zürich präsentiert.